News
Hier erfahren Sie Neuigkeiten aus unserem Haus sowie Neues aus Medizin und Pflege.
18. Dezember 2009
Neubau eines Altenzentrums am St. Rochus Krankenhaus
Mit dem Neubau eines Altenzentrums am St. Rochus Krankenhaus entwickelt die St. Rochus Stiftung die grundlegenden Voraussetzungen für ein modernes Gesundheits- und Lebenszentrum im Herzen von Dieburg.
In beispielhafter Weise werden Wohnen und Leben älterer und alter Menschen so durch den Quartiersbezug verwirklicht. Dadurch erst sind die Aktivitäten des alltäglichen Lebens möglich: die Menschen können beispielsweise ohne lange Transportwege einkaufen, sie können durch die Stadt bummeln, im Eiscafé ein Eis genießen, zum Friseur gehen, das Rathaus aufsuchen, Freunde und Verwandte einladen und vieles mehr.
Mit anderen Worten: eine Teilhabe am Leben ist durch die Innenstadtnähe prinzipiell gesichert. Kulturelle Veranstaltungen und Angebote zur Menschenbegegnung lassen sich leichter und ohne großen Aufwand wahrnehmen.
Und, wenn es im Fortschreiten des Alters notwendig werden sollte, dann ist das Pflegeheim am Ort, in einer vertrauten Umgebung, mit einer kompetenten ärztlichen und nichtärztlichen Versorgung vorhanden, und daran angeschlossen auch die mögliche stationäre Versorgung im Krankenhaus.
Mit ihren Planungen und Projekten gibt die St. Rochus Stiftung ein klares Votum dafür ab, dass sie mit den alten Menschen in der Mitte der Gesellschaft leben will. Abgeschlossene Bauten, errichtet auf der grünen Wiese, bedeuten eine Form der Ausgrenzung und Sonderung, die nicht bejaht werden kann. Der Neubau des Seniorenzentrums an der Steinstraße ist ein Signal an alle Verantwortungsträger und an die Bürgerinnen und Bürger, damit sie sich ihrer sozialen Verantwortung stellen und die älterne Mitbürger in ihrer Stadt aufnehmen.
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29. Juli 2009
Förderverein
Neuer
Förderverein für St. Rochus in Gründung.
Gleich zwei
historische Ereignisse fallen in diesem Jahr zusammen:
Das St.
Rochus Krankenhaus in Dieburg blickt auf 125 Jahre zurück und feiert
dies am St. Rochustag, dem 16. August. Und vor 10 Jahren hat die
Stiftung das Altenzentrum übernommen und mit dem Krankenhaus
dadurch gleich zwei wichtige Einrichtungen in
Dieburg
unter ihrer Obhut. Anlass genug, sich zu besinnen, wie man dieses
Engagement für alle Bürgerinnen und Bürger in unserem
schönen Dieburg öffnen kann.
Wir haben
daher einen neuen „Verein zur Förderung der St. Rochus Einrichtungen
Dieburg e. V.“
begründet, der Ihnen offen steht und Ihre aktive Mitwirkung braucht, um
die problematischen Entwicklungen im Gesundheitssektor
durch Gemeinsamkeit und Solidarität für die bedürftigen aufzufangen und abzumildern.
Daher
unsere Bitte: Werden Sie Mitglied im Förderverein.
Helfen Sie
uns als Freundin und Freund mit einer finanziellen Zuwendung
für die St. Rochus Einrichtungen. Vielen Dank!
Wir
wünschen einen schönen Festtag und grüßen herzlich
Vorstand
der St. Rochus Stiftung
Vorstand
des Fördervereins
Verein
zur Förderung
der St.
Rochus Einrichtungen Dieburg e. V
Kratzengasse
4
64807
Dieburg
Telefon
06071 205-0
Telefax
06071 205-205
Konto
132 107 194
BLZ
508 526 51
Sparkasse
Dieburg in Groß-Umstadt |
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27. Juli 2009
125 Jahre St. Rochus Krankenhaus
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3. Juli 2008
Besichtigung des Kreißsaals und geburtshilflichen Abteilung am 05.07.2008
DIEBURG. Am Samstag, den 5. Juli,
laden die Hebammen, Ärzte und das Pflegepersonal der geburtshilflichen Abteilung
des St. Rochus Krankenhauses wieder zu einem Tag der offenen Tür ein.
Interessierte können sich von 11 bis 14 Uhr die neu gestalteten Kreißsäle
anschauen, das Hebammenteam kennen lernen und erfahren von ihnen alles über die
Betreuung vor, während und nach der Geburt, die Vorsorge und Begleitung von
Risikoschwangerschaften, Ultraschall und Doppler-Sonographie, Wendungshilfen bei
Beckenendlagen u.a. Zudem werden zahlreiche Zusatzangebote für die Schwangeren
wie z.B. Akupunktur, Homöopathie, Aromatherapie, Ernährungsberatung,
Nabelschnurrestblutspende, Wassergymnastik, Babyschwimmen und -massage,
Säuglings- und Kindernotfallkurse vorgestellt. Um 12 Uhr findet zudem ein
Vortrag über moderne Schmerztherapie und Anästhesieverfahren zur Geburt
statt.
Auf der Wochenstation lädt das
Pflegepersonal zu einem Rundgang über Station ein. Die Besucherinnen und
Besucher können einen Blick auf die frisch renovierten Zimmer werfen und
erfahren mehr über das Familienzimmer und das neue Stillzimmer. Das
Pflegepersonal informiert dabei über seine ganzheitliche Wochenpflege, das
Romming-In, Stillen, Tandem- oder Hörscreening u.v.m. Wer möchte, kann sich auch
das Handling mit dem Tragetuch erklären lassen. |
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12. Juni 2008
Vorstellung der Intensivstation am St. Rochus Krankenhaus
In Kürze nimmt die neu
gebaute Intensivstation des St. Rochus Krankenhauses ihre Arbeit auf. Die
Baumaßnahmen sind abgeschlossen, die Einrichtung und die
medizinisch-technischen Geräte sind aufgebaut und installiert.Sie werden in den nächsten Tagen auf ihren
zuverlässigen Einsatz getestet.
Für die nächsten sechs
Wochen wird die Intensivstation um den ärztlichen Leiter Dr. med. Patrick
Schmenger und die Pflegeleitung Michel Mongeville zunächst eine Art Probebetrieb durchlaufen. Das bedeutet,
dass während dieser Zeit noch keine Notfälle oder Intensivpatienten aufgenommen
werden. Um dem Pflegepersonal und den Intensivmedizinern die Möglichkeit zu
geben, sich an die neue Station und vor allem aneinander zu gewöhnen und zu
einem Team zusammenzuwachsen, werden in den kommenden Wochen zunächst
ausschließlich interne Patienten nach Operationen, die zur Zeit schon im St.
Rochus Krankenhaus durchgeführt werden, in den sechs zur Verfügung stehenden
Intensivbetten betreut. Zudem steht das Team bei Notfällen innerhalb des
Krankenhauses bereit. Über eine einheitliche Notrufnummer erreichen Ärzte und
Pflegepersonal im Haus und auch im Ärztehaus zukünftig die Intensivstation und
können darüber das Notfallteam anfordern.
Von Beginn an etablieren
möchte das Ärzte- und Pflegeteam eine sog. Übergabevisite.
Zur Verbesserung des Informationsflusses zwischen Ärzten und Pflegepersonal
findet bei jedem Schichtwechsel eine gemeinsame Besprechung zu jedem Patienten
statt. Damit wird ein möglichst breiter Kenntnisstand über die Befindlichkeiten
der Patienten bei den beteiligten Ärzten und Pflegekräften erreicht. Ein
Verlust von wichtigen Informationen bei der Übergabe von der einen zur anderen
Schicht soll so vermieden werden.
Nach Ablauf der Probephase
wird die Intensiv-Therapie-Station dann auch vom Rettungsdienst mit Patienten
angefahren werden können, die einer intensivmedizinischen Betreuung bedürfen.
Zudem werden die Überwachung von Patienten nach größeren Operationen wie z.. B.
dem Wechsel von Knie- oder Hüftprothesen und internistischen Eingriffen zum Aufgabengebiet der Intensivstation
gehören. Patienten, die bei solchen umfangreicheren Operationen bis dato an
andere Krankenhäuser verwiesen werden mussten, können nun am St. Rochus
operiert werden. Im Rahmen der Kooperation mit dem Klinikum der
Universitätsklinik Mainz, welches zwei Anästhesisten für die Intensivstation an
das St. Rochus Krankenhaus „ausleiht“, stehen im Gegenzug zwei Betten für die
Betreuung von Intensivpatienten mit schweren Atemwegserkrankungen in Dieburg
zur Verfügung, die einer besonders aufwendigen und langwierigen Entwöhnung vom
Beatmungsgerät bedürfen.
Erste Planungen und Gespräche für eine Intensivstation waren vor etwa einem Jahr
begonnen worden. Ab Oktober 2007 wurden Herr Mongeville und Herr Dr. Schmenger
mit dem Aufbau der Intensivstation betraut. Nach Fertigstellung des Rohbaus
Mitte Januar 2008 konnte Dank der kurzen Wege und guten Kommunikation unter
allen Beteiligten der Innenausbau innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen
werden.
Aufgrund der zentralen Lage
innerhalb des Krankenhauses ist die Intensivstation von allen Stationen schnell
erreichbar und im Brandfall schnell sowohl ebenerdig als auch direkt über eine
Treppe ins Freie zu evakuieren.
Die medizinisch-technische
Ausstattung der Intensivstation am St. Rochus Krankenhaus erfüllt alle
Standards, die auch an großen Krankenhäusern bereitgestellt werden. Daneben
verfügt die Intensivstation über einige technische Highlights, die zu einen
Erleichterung für den Patienten bedeuten, aber zu anderen auch die Behandlung
sicherer machen.
Patienten, egal ob sie über einen längeren oder kurzen
Zeitraum beatmet werden müssen, werden im St. Rochus nicht mehr in jedem Fall
intubiert oder über eine Beatmungsmaske mit Sauerstoff versorgt. Stattdessen
gibt es hier die Möglichkeit, nicht-invasiv über ein Helmsystem zu beatmen. Das bedeutet für den Patienten mehr
Mobilität und weniger Risiken z.B. durch die Narkose. Der Patient kann sich
frei bewegen und durch den Helm mit seiner Umwelt kommunizieren.
Der Sauerstoff für die zentrale Gasversorgung des
gesamten Krankenhauses wird zudem nicht mehr durch Sauerstoffflaschen
gesichert, sondern speist sich aus dem neu installierten Sauerstofftank im Versorgungshof. Neben zusätzlicher Sicherheit für
den Patienten, bedeutet der nicht mehr nötige Flaschenwechsel auch eine
Erleichterung für die Hausmeister.
Zu den Besonderheiten auf der Intensivstation gehört auch
die Möglichkeit zurNierenersatztherapie (Hämodialyse). Dialysepatienten, die aufgrund einer
akuten Erkrankung intensivmedizinisch betreut werden müssen, können so
gleichzeitig vor Ort auch ihre Dialyse erhalten, sodass der Transport entfällt.
Jeder Intensivplatz verfügt über zehn Perfusoren bzw. Infusionspumpen mit Datenbank. Diese speichern
die einzelnen Medikamentengaben, den Zeitpunkt, Menge u.a. und geben
automatisch Hinweise, die vor Unverträglichkeiten von Medikamentenkombinationen
warnen. Beim Transport des Patienten z.B. zum OP können die benötigten
Perfusoren problemlos einzeln mitgenommen werden.
Jeder der sechs Überwachungsbildschirme, der die
einzelnen Vitalparameter des Intensivpatienten anzeigt, verfügt zusätzlich über
einen kleinen abnehmbaren Bildschirm,
der die identischen Daten übermittelt. Dadurch kann der Patient problemlos z.B.
zum Röntgen oder in den OP gebracht werden, ohne dass eine neue Verkabelung,
die zu Überwachungslücken führen kann, nötig wird. |
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1. Februar 2006
Wussten Sie dass Hörstörungen die häufigste Sinnesbehinderung bei Säuglingen darstellen?
Seit einigen Tagen bietet das St. Rochus Krankenhaus in Dieburg allen Neugeborenen ein Hörscreening an, das die Funktionsfähigkeit eines einwandfreien Gehörs der Babys schon in den ersten Lebenstagen überprüfen kann. Dieses Screening wird vom St. Rochus Krankenhaus für alle Neugeborenen im Rahmen der Geburtshilfe kostenfrei angeboten. Die Einführung des Neugeborenen-Hörscreenings geht zurück auf einen Landtagsbeschluss, dass diese Präventionsmaßnahme flächendeckend an allen hessischen Geburtseinrichtungen durchgeführt werden soll.
Wie wichtig ein solches Hörscreening bei Neugeborenen ist, zeigt die Tatsache, dass ein bis zwei von tausend Kindern in Deutschland mit einer angeborenen Hörstörung zur Welt kommen. Im Durchschnitt werden solche Hörstörungen erst mit 31 Monaten festgestellt. Bis zu einer Therapie vergehen weitere sechs Monate. Für viele Kinder ist es dann aber meist schon zu spät.
Je früher eine erkannte Hörstörung behandelt wird, desto größer sind die Chancen auf eine annähernd normale Hör- und Sprachentwicklung des Kindes. Denn bereits nach etwa 18 Lebensmonten sind die Hauptreifungsphasen des Hörsystems ageschlossen. Je mehr Zeit nach der Geburt noch vergeht, desto geringer werden wirksame Behandlungschancen.
Im St. Rochus Krankenhaus in Dieburg wird nunmehr der vollständige Funktionsablauf des Neugeborenen-Hörscreenings in Hessen eingeführt. Er umfasst das Screening durch qualifiziertes Personal in der Geburtsabteilung, die Datenfernübertragung zu einer zentralen Datenbank, die automatische Auswertung der Ergebnisse, das Auffinden und Nachverfolgen von Kindern, die im Hörscreening als auffällig erkannt wurden, wie auch die Koordination von Diagnostik und Therapie. Dieser Ablauf erfolgt selbstverständlich unter Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen.
Ermöglicht durch das finanzielle Engagement des St. Rochus Krankenhauses und mit Hilfe des Hessischen Sozialministeriums bezüglich Betreuung und Fortbildung wird in Dieburg ein Projekt der medizinischen Vorsorge umgesetzt, das nach den höchsten internationalen Standards eines modernen Nuegeborenen-Hörscreenings arbeitet. Bei der Beschaffung des Gerätes wurde das St. Rochus Krankenhaus durch eine Patenschaft des Lions-Clubs Groß-Umstadt unterstützt.
In einer zwei Tage dauernden Schulung wurde das Personal umfassend in Theorie und Praxis des Screenings unterrichtet, um den Eltern diese Vorsorgeuntersuchung in entsprechender fachlicher Qualität anbieten zu können. Der Service geht aber weit über das Hörscreening hinaus. Die Eltern von kontrollbedürftigen Kindern erhalten innerhalb von 14 Tagen einen Untersuchungstermin in einer fachlich qualifizierten pädaudiologischen Einrichtung. Hier werden sie ohne zeitraubenden Aufwand von Fachpersonal bei allen notwenidgen Schritten hinsichtlich vn Diagnosen und Therapie weiter begleitet.
Die hohe Motivation von Personal und Leitung im St. Rochus Krankenhaus war der Wegbereiter für die schnelle Realisierung dieser zeitgemäßen und wirtschaftlichen Patientenvorsorge. |
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